Chicagoer Richter hält Eolas-Urteil aufrecht

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James Zagel, Richter im Prozess um angeblichen Patentdiebstahl des US-amerikanischen Software-Unternehmens Eolas durch Microsoft, sieht keinen Grund, das Urteil vom August letzten Jahres zu revidieren.

James Zagel, Richter im Chicagoer Prozess um den angeblichen Diebstahl eines Patentes des US-amerikanischen Software-Unternehmens Eolas durch Microsoft, sieht nach Presseberichten keinen Grund, das Urteil vom August letzten Jahres zu revidieren. Damals war Microsoft zu einer Zahlung von 512 Millionen Dollar verurteilt worden. Der Software-Gigant hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt.
Bill Gates’ Truppe hat jetzt 30 Tage Zeit, auf den Richterspruch zu reagieren. Microsoft bleibe dabei, dass das Eolas-Patent ungültig sei, so Unternehmenssprecher Lou Gellers. Marty Lueck, ein Sprecher von Eolas, begrüßte den Spruch des Chicagoer Richters. Dieser werde den Gerichtsprozess beschleunigen, sagte Lueck.

Im Streit zwischen Eolas und Microsoft geht es um ein Patent, das von Eolas gehalten wird. Inhalt des Patentes ist die in Browsern eingebaute Funktion, Online-Inhalte von Dritt-Servern zu starten und innerhalb des Browsers darzustellen.