Storage unter Linux ist im High-end kein Tabuthema mehr

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Linux-Fans sollen auch im High-end-Speicherbereich nicht auf Open Source verzichten müssen.

Linux-Fans sollen auch im High-end-Speicherbereich nicht auf Open Source verzichten müssen. Der Linux-Cluster-Spezialist Microway hat zusammen mit Storage Computer, einem Anbieter von hochperformanten Speichersystemen, ein Storage-Cluster unter Linux aufgesetzt, das bis zu 300 Knoten ansprechen kann.
Nach 15 Minuten, so berichten Zeugen der Vorführung, war die Software installiert und das System ‘up and running’. Profitiert hätten die Macher dabei von der simplen Benutzeroberfläche, welche CyberNAS, die Cluster-Software von Storage Computer, anbietet. Der Speicherverbund basiert und funktioniert auf AMDs Opteron-Prozessoren, genauer zwei AMD 248 Prozessoren. Außerdem wird der Cluster unterstützt von der Enterprise Linux Software des Distributors Suse.

Nach Angaben von US-Medien sagte ein Sprecher von Storage Computer, die Cluster-Lösung passe gut in Umgebungen mit großen Datensätzen wie Videos oder großen Grafiken. Die Bandbreite schraubten die Beteiligten auf 10 TBit/s und die Kapazität kann den Berichten zufolge bis auf beachtliche 9 Petabyte skaliert werden.

Dass Linux auch für Speicherinfrastrukturen kein Tabu mehr ist, wird seit langem bewiesen. Immer häufiger arbeiten Speichersoftware-Hersteller und Linux-Anbieter zusammen. So hat beispielsweise Red Hat erst im Dezember vergangenen Jahres den Storage-Software-Verkäufer Sistina übernommen, um gerade im Bereich Linux-Speichercluster seine Angebotspalette zu vergrößern.