Neues Portal hilft virtueller Apotheke auf die Beine

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Um die Kommunikation zwischen einzelnen Marktteilnehmern und den Informationsfluss zwischen ihnen zu beschleunigen, hat der Portalbetreiber Vitanet jetzt seine Systeme generalüberholt.

Um die Kommunikation zwischen einzelnen Marktteilnehmern und den Informationsfluss zwischen ihnen zu beschleunigen, hat der Portalbetreiber Vitanet jetzt seine Systeme generalüberholt. Kern der neuen Umgebung ist eine flexible Anwendungslandschaft, die die zukünftigen Anforderungen von Partnern und Zulieferern unabhängig von Gesundheitssystem-Veränderungen besser berücksichtigen soll.
Die alte Lösung, so heißt es, habe es beispielsweise nicht erlaubt, Layout und Inhalt der umfangreichen Seite getrennt zu bearbeiten. Ferner hätten Nutzerschnittstellen gefehlt und die Systeme seien zu komplex für die notwendigen Wartungsarbeiten geworden. Die Investition soll sich für Vitanet binnen 15 Monaten rechnen. Kürzere Entwicklungszeiten und effektivere Prozesse sollen das bewirken, hofft Vitanet-Geschäftsführer Björn Wallacher. Er sah sich durch die “rasanten Veränderungen im Gesundheitssystem” gezwungen, diese Investition trotz der Krise und der unsicheren Regelungsstrukturen zu tätigen.

Feste Partner sind immerhin allein 750 Einzelapotheken, die sich vernetzt haben und gemeinsame Informationen für Ärzte und Patienten bieten wollen. Rund 30.000 Web-Sites und Shopsysteme, über die allerdings noch nicht nach dem Modell von Doc Morris rezeptpflichtige Medikamente ausgegeben werden, seien jetzt stabiler verfügbar. Wie IBM mitteilt, basiere das neue System auf der Software von Big Blue.  Die Experten des IT-Konzerns haben dabei, so heißt es, dem Mittelständler Vitanet auch dabei geholfen, Kommunikationswerkzeuge wie virtuelle Teamräume und Instant Messaging-Gruppenstrukturen aufzustellen.