IPv6-Raum bekommt Firewall-Stützen

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Service Provider, Unternehmen und Netzwerkhersteller sollen beim Umbau von IPv4 auf IPv6 künftig auch neueste Sicherheitstechnik verbauen.

Juniper will den neuen IP-Adressraum IPv6 sicherer machen. Service Provider, Unternehmen und Netzwerkhersteller sollen beim Umbau von IPv4 auf IPv6 künftig auch neueste Sicherheitstechnik verbauen, und zwar in Form des Netzwerk-Betriebssystems ‘NetScreen ScreenOS’ des Cisco-Konkurrenten.
Die Software, die es bereits für den bisherigen IP-Adressraum gibt, soll jetzt auch dessen vielfache technischen Erweiterungen berücksichtigen. Dabei unterstütze die Software Funktionen für Stateful Inspection bei den eingesetzten Firewalls, worunter die Branche eine spezielle Monitoring-Technik bei Firewalls auf Paketebene versteht. Auch IPsec Virtual Private Networks  können so besser abgesichert werden, verspricht der Hersteller. Das Verschlüsselungsverfahren IPsec wird alternativ, je nach Bedürfnissen, zu Secure Socket Layer (SSL) für die externe Anbindung von Unternehmensnetzwerken eingesetzt.

Wie der Hersteller mitteilt, handelt es sich bei der Software um die erste, die den neuen IP-Adressraum bedient. So entstehe für den Kunden die Möglichkeit; einen IPv6-Übergang ganz bei Juniper einzukaufen: von der physischen Netztechnik über Verstärker, Router, Zusatzgeräte und deren softwaregestützte Verwaltung stehe nunmehr alles im Zeichen von IPv6.

Der neue Adressraum hat sich in den letzten fünf Jahren als die beste Wachablösung von IPv4 etabliert, nachdem Kritiker lange nach einer technischen Erweiterung der realisierbaren IP-Adressenzahl gerufen hatten. IPv6 enthält neben einem klaren Migrationsweg auch den Nimbus der Zukunftssicherheit.