Japaner bekommen in Athen eigenes UMTS-Netz

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Der japanische Telefonriese NTT DoCoMo errichtet in Athen während der Olympischen Spiele ein “temporäres UMTS-Netz”.

Der japanische Telefonriese NTT DoCoMo errichtet in Athen während der Olympischen Spiele ein “temporäres UMTS-Netz”. Damit können die Kunden der Telefongesellschaft, das sind vor allem Japaner, Dienste wie Voice Calling, Video Calling oder iMode in Anspruch nehmen. Das Netz wird am 30. Juli freigeschaltet und am 30. September geschlossen.
Das Unternehmen baue zunächst die UMTS-Basisstationen auf, hieß es in britischen Medien. Dann verbinde NTT DoCoMo die Basisstationen über eine angemietete Überseeleitung mit dem japanischen UMTS-Netz. Kunden, die aus Athen nach Japan anriefen, zahlten die gleichen Preise wie bei einem Anruf aus Tokio.

NTT DoCoMo wurde im Westen vor allem durch den mobilen Internet-Dienst iMode bekannt. Dieser hat nach Angaben des Unternehmens jetzt weltweit 48 Millionen Kunden. Außerdem hatte die Telefongesellschaft im Jahr 2001 das erste UMTS-Netz lanciert, das auf dem UMTS-Standard ‘WCDMA’ (Wideband Code Division Multiple Access) basiert.