Schlankes SSL-VPN für schlanke Budgets

CloudEnterpriseServer

Der amerikanische Hersteller Aventail bringt jetzt eine verschlankte und verbilligte Version des SSL-VPN-Router-Familie (Secure Socket Layer/Virtual Private Network).

Der amerikanische Hersteller Aventail bringt jetzt eine verschlankte und verbilligte Version des SSL-VPN-Router-Familie (Secure Socket Layer/Virtual Private Network). Die EX-750 wartet mit allen Funktionen auf, die auch der große Burder EX-1500 kann, ist aber für weniger Nutzer geeignet und auch dementsprechend billiger, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Bis zu 50 Mitarbeiter können via Browser über das EX-750 an das Unternehmensnetzwerk angebunden werden. Der Preis variiert zwischen 7.000 bis 10.000 Dollar.
Gerade für kleine Unternehmen eignet sich SSL-VPN, da andere Verschlüsselungstechnologien oft aufwändiger sind. Bislang fehlte aber ein Produkt, das sich preislich auch für Kleinunternehmen eignet. Zudem bietet es auch mehr Freiheiten. Denn User können sich auch von Rechnern aus anmelden, die nicht zum Unternehmen gehören.

Daneben hat Aventail auch eine neue Version der ASAP Software vorgestellt, die Single Sign-On (SSO) für Anwendungen von Citrix, Netegrity oder Microsoft bietet. Wird die Anwendung auf dem selben Server nachgefragt, auf dem auch das Aventail-Gateway lokalisiert ist, braucht der Nutzer nicht erneut sein Passwort eingeben. 

Neu ist, dass für Citrix-Anwendungen die Server nicht neu konfiguriert werden müssen. Bei Netegrity werden mit der neuen Version alle Produkte unterstützt. Beim Vorgänger konnte sich ein User unter Microsoft nur über eine einzige Active Directory-Domain anmelden. Jetzt werden mehrere Bereiche unterstützt.

Der Secure Desktop wurde ebenfalls weiterentwickelt. Dieses Tool löscht alle Informationen über eine Sitzung, beispielsweise in einem Internet-Cafe. Jetzt klärt ein Dialogfenster den Nutzer darüber auf, dass alle Daten, die er auf dem virtuellen Desktop gespeichert hat, gelöscht werden. In der Vergangenheit war es öfter zu Missverständnissen gekommen, wenn Mitarbeiter Anwendungen herunterladen wollten.