Notebooks werden immer beliebter

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Mobile Lösungen werden für deutsche Unternehmen und Privatnutzer immer wichtiger.

Mobile Lösungen werden für deutsche Unternehmen und Privatnutzer immer wichtiger. Das belegt eine Gartner-Studie zum PC-Markt in Deutschland im ersten Quartal. Demnach hat der Notebook-Absatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 40 Prozent zugelegt. Langfristig – so schätzen Experten – wird es in deutschen Unternehmen mehr Notebooks als Desktops geben.
Für das Gesamtwachstum von 8,8 Prozent sind in erster Linie Unternehmenskunden verantwortlich – bei Privatnutzern stieg der PC-Verkauf nur um 2,5 Prozent. Nimmt man nur die Desktops, gab es im Privatkundensegment sogar einen Einbruch um 12 Prozent. “Diese Verschiebung im privaten PC-Mix zugunsten des Notebooks gefährdet vor allem örtliche Hersteller, die noch einen hohen Prozentsatz an Desktops im Portfolio haben”, so Gartner-Analystin Meike Escherich.

Bei den Top 5 liegt mit einem Zuwachs von 54 Prozent bei Notebooks Fujitsu Siemens an erster Stelle, gefolgt von Aldi-Lieferant Medion, Hewlett-Packard, Acer und Dell. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland jedoch hinten. “Der deutsche Markt war einer der wenigen in Westeuropa mit unter 10 Prozent Wachstum”, so Emmerich. “Während sich Firmen in anderen Ländern nun vermehrt auf produktionssteigernde Investitionen konzentrieren, wird in Deutschland weiterhin auf Kostensenkung geachtet.”

Das Marktforschungsunternehmen Meta Group schätzt unterdessen, dass bis 2007 die Anzahl mobiler Geräte die der traditionellen PCs in deutschen Unternehmen übertreffen wird. “Derzeit gibt es in diese Richtung zwar nur vorsichtige Aktivitäten, bei 31 Prozent der Unternehmen ist der Einsatz aber künftig geplant”, sagte Klaus-Peter Scheer, Manager-Consultant bei der Meta Group, bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Mobility in München. Derzeit hat nach Scheers Worten jedes vierte Unternehmen mobile Lösungen wie Notebook, Handy oder PDA im Einsatz.