Sicherheitslöcher in Open-Source-Software entdeckt

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Das Kölner Softwareunternehmen e-matters warnt vor Sicherheitslöchern in der Open-Source-Software ‘Concurrent Versions System’ (CVS), ‘Subversion’ und ‘libneon’.

Das Kölner Softwareunternehmen e-matters warnt vor Sicherheitslöchern in der Open-Source-Software ‘Concurrent Versions System’ (CVS), ‘Subversion’ und ‘libneon’. Die Lücken erlauben es laut Stefan Esser von e-matters, beliebigen Code auszuführen. Hacker könnten so Hintertüren in den Quelltext von Open-Source-Projekten einbauen, hieß es.
CVS wird von Open-Source-Entwicklern benutzt, um den Code von großen Projekten zu speichern. Die Lücke führt zu einem ‘Überlaufen’ eines bestimmten Teils des virtuellen Speichers und tritt in allen Versionen der Software auf, die vor dem 19. Mai veröffentlicht wurden. Esser empfiehlt, die neueste Version von CVS einzuspielen.

In der Software ‘Subversion’, die CVS nach dem Willen der Entwickler ablösen könnte, ist die Datumsprüfung fehlerhaft. Einen ähnlichen Fehler weist auch die Bibliothek ‘libneon’ auf. Esser rät in beiden Fällen dringend zu einem Update.