Abzocke bei der Entwicklung von Digitalfotos

Management

Wenn man Digitalfotos von einen Internet-Anbieter ins Papierformat bringen lassen möchte, sollte man Vorsicht walten lassen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Wenn man Digitalfotos von einen Internet-Anbieter ins Papierformat bringen lassen möchte, sollte man Vorsicht walten lassen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die Verbraucherschützer haben den Service von 20 Internet-Unternehmen getestet, die Digitalfotos in Papierfotos umwandeln.
Ein Ergebnis: Dreißig Fotos im Format 9x13cm samt Bearbeitungsgebühr und Portokosten sind bei Klickbilderbox (5,50 Euro), Pixaco (5,65 Euro) und Budni (5,90 Euro) am preiswertesten. Der teuerste Anbieter, Digiprint24, verlangt dagegen mit  10,49 Euro fast doppelt so viel wie der billigste.

Das Ergebnis lasse sich jedoch nicht verallgemeinern, hieß es. Bei einer größeren oder kleineren Menge Bilder oder bei einem anderen Format verändere sich der Preis. Wolle man viele Bilder drucken lassen, solle man in erster Linie auf den Preis pro Bild achten. Bei kleineren Aufträgen fallen dagegen die Versandkosten und die Bearbeitungsgebühren stärker ins Gewicht.

Große Unterschiede gab es nach Angaben der Verbraucherschützer auch in der Lieferzeit. Neun Anbieter lieferten bereits zwei Tage, nachdem die Fotos über das Internet hochgeladen waren. Klickbilderbox lieferte dagegen erst nach sieben Tagen.

Wer Versandkosten sparen wolle, solle nach Firmen suchen, die eine Filiale in der Nähe unterhalten, hieß es. So zahlten Selbstabholer in Schlecker-Filialen 4,59 Euro für 30 Bilder, per Post werden dagegen 6,75 Euro fällig. Auch Budni, Fotoquelle, Digiprint24 und Promarkt bieten einen Vorort-Service an.

Je nach Tarif und Dauer der Online-Übermittlung könne es auch günstiger sein, die Fotos auf  einer CD-ROM zu speichern und per Post zu versenden, als sie über das Internet hochzuladen, so die Verbraucherschützer.