Linux zerschießt die Partitionen

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Das Fedora-Projekt meldete als erster Distributor einen Bug im Kernel 2.6, von dem aber offenbar auch Suse 9.1 und Mandrakelinux 10 betroffen sind.

Das Fedora-Projekt meldete als erster Distributor einen Bug im Kernel 2.6, von dem aber offenbar auch Suse 9.1 und Mandrakelinux 10 betroffen sind, wie silicon.de von verschiedenen Anwender erfahren konnte. Der Fehler beschädigt die Partitionstabelle, so dass Windows oder andere Betriebssysteme, die sich mit Linux eine Festplatte im Rechner teilen, nicht mehr gestartet werden können.
Verantwortlich dafür ist das Programm ‘Parted’ im Zusammenhang mit dem Linux-Kernel 2.6, dem Kern jedes Linux-Systems, der die Anzahl der Köpfe in die Tabelle falsch einträgt. Nicht nur Windows-Systeme sondern auch andere Betriebssysteme, die unter dem Linux-Bootmanager ‘Grub’ gelistet sind, sind gefährdet.

In einem Red-Hat-Forum hat ein User gepostet, wie dem Problem Herr zu werden ist. Dazu müsse das Programm ‘sfdisk’, beispielsweise über die root-Konsole, mit dem Befehl ‘fdisk -l /dev/hda’ aufgerufen werden. Das Programm gibt dann die Zahl und Verteilung der CHS-Adressierungen (Cylinder/Head/Sector) aus. Hier muss die Zahl der Festplattenköpfe auf in der Regel 255 abgeändert werden.