IT-Profis halten ISPs für unfähig bei Spam-Bekämpfung

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In der Diskussion um die Bekämpfung der äußerst lästigen Spams, gibt es Bewegung.

In der Diskussion um die Bekämpfung der äußerst lästigen Spams, die bereits vielen Privatnutzern denn Spaß am Mailen verdorben und einige erste Firmen in Großbritannien gar zur E-Mail-freien Zone gemacht hat, gibt es Bewegung. Nur die richtige Technik zur Identifizierung der Spam-Maschinen und folglich das effektive Abschalten der betreffenden Server kann weltweit mit der Plage aufräumen. Davon sind 41 Prozent der 250 silicon.de-Leser überzeugt, die bei einer Kurzumfrage mitgemacht haben.
Eine intensivere strafrechtliche Verfolgung der Urheber und Versender von Mail-Müll fordern knapp 30 Prozent der befragten IT-Kenner. Die denkbar nächstliegende Schutzform, nämlich einen Spam-Filter am Mail-Server, also quasi an der Haustüre, halten offenbar nach leidvoller Erfahrung nur noch 19 Prozent für einen effektiven Schutz vor den digitalen Hausierern.

Geradezu lachhaft wenige Befragte halten schärfere Gesetze für ein probates Mittel gegen Spam: gerade mal 5 Prozent. Etwas über 4 Prozent denken, dass Schwarze Listen den Spammern die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte, auf dass sie ihr Geschäft aufgeben mögen. An spezialisierte Dienstleister als Waffe gegen Spam glauben mit 3 IT-Profis nur 1 Prozent der Befragten.