Authentifizierung der Versender soll Spam endlich stoppen

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Im Kampf gegen Spam sind Unternehmen wie Privateleute auf der Suche nach immer neuen Abwehrmaßnahmen und halten sich an jedem Strohhalm fest.

Im Kampf gegen Spam sind Unternehmen wie Privateleute auf der Suche nach immer neuen Abwehrmaßnahmen und halten sich an jedem Strohhalm fest, der einen Ausweg aus der Misere weisen könnte. Eine neue Technologie soll endlich den gewünschten Erfolg bringen, nämlich den, dass Spam und Konsorten nicht mehr im Posteingang landen und gefährlich werden können. Ein Drittel der Unternehmen, die der Mailsysteme-Hersteller Sendmail zum Thema Sender-Authentifizierung in einer Umfrage angesprochen hat wollen innerhalb der nächsten zwölf Monate diese neue Technik implementieren.
38 Prozent der Umfrageteilnehmer rund um den Globus setzen auf Mail-Authentifizierung mit der Begründung, diese Technologie avanciere zum Industrie-Standard. 27 Prozent hoffen mit dem Einsatz einer elektronischen Identitätsfeststellung den Ruf des Unternehmens zu schützen. Mit Spam kommen nämlich auch Phishing- und Spoofing-Attacken, die den Domainnamen der Firma missbrauchen. Noch immerhin 22 Prozent sehen die Produktivität ihrer Mitarbeiter als größte Motivation an, Spam-Blocker einzusetzen.

“Innerhalb der nächsten beiden Jahre werden wahrscheinlich komplett alle Mails authentifiziert werden”, prognostiziert Rand Wacker, Director of Product Strategy and Planning bei Sendmail. Die Technologie ist noch neu und noch in der Erprobungsphase. Klappt alles, dann kann der Empfänger anhand von Informationen über den Versender entscheiden, ob er die Mail annehmen will oder nicht.