TK-Unternehmen brennen auf 64-Bit-Chips

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Die Nachfrage nach den neuen 64-Bit-Prozessoren kommt weniger von der Computerindustrie, als vielmehr von den Telekommunikationsfirmen.

Die Nachfrage nach den neuen 64-Bit-Prozessoren kommt weniger von der Computerindustrie, als vielmehr von den Telekommunikationsfirmen. Das wollen die US-Marktforscher von In-Stat/MDR herausgefunden haben. Danach werden immer mehr 64-Bit-Chips in Netzwerke, Basisstationen sowie die nächste Handy-Generation mit 3D-Displays und Funktionen wie Real-Time-Video eingebaut.
“Viele Veränderungen der letzten Jahre haben im TK-Markt begonnen”, meinte Jerry Worchel, Analyst bei In-Stat/MDR. Dieser Markt sei auch der “Technik-Treiber der Zukunft”. So erforderten etwa Dienste wie Voice over IP oder Video over IP Netzwerke mit einer hohen Bandbreite, die auf 64-Bit-Chips basierten.

Während vor allem Unternehmen in den USA und Japan die 64-Bit-Chips entwickelten, erwarte In-Stat/MDR die höchste Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum. Bis 64-Bit-Computer die breite Masse ansprechen, dauere es noch einige Jahre. Dass Microsoft sich zum 64-Bit-Computing bekannt habe, beschleunige den Durchbruch für diese Technik, so Worchel.