Microsoft ergötzt Entwicklungsländer mit Billig-XP

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Redmond hat seine Pläne zur Einführung einer ‘Windows XP Starter Edition’ in Entwicklungsländern konkretisiert.

Redmond hat seine Pläne zur Einführung einer ‘Windows XP Starter Edition’ in Entwicklungsländern konkretisiert. Die abgespeckte Version von Windows XP sei ab Oktober in Indonesien, Malaysia und Thailand erhältlich, hieß es von Maggie Wilderotter, Microsofts Senior Vice President für den Worldwide Public Sector. Außerdem wolle Redmond die Spezialausgabe in zwei weiteren Staaten feilbieten.
Wilderotter lehnte es aber ab, die Namen dieser Länder zu nennen. Branchenkenner vermuten, es handele sich um Brasilien, Jordanien oder Russland. Wilderotter machte auch keine Angaben zum Preis der Edition. US-Medien berichteten, dass die thailändische Ausgabe mit etwa 36 Dollar zu Buche schlagen soll.

Die Windows XP Starter Edition ist Teil eines Programms, mit dem Redmond die Ausbreitung von Open-Source-Software in Entwicklungsländern verhindern will. So erhalten bestimmte Schulen von 67 Staaten kostenlose Windows-Upgrades und können das Office-Paket für etwa 2,50 Dollar kaufen. An diesem Programm arbeiten nach Angaben von Wilderotter zirka 600 Microsoft-Mitarbeiter.