Schöne Grüße aus Mallorca und Schluss mit Softwarepatenten

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Der Münchner Verein FFII (Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur) fordert die Gegner von Softwarepatenten dazu auf, von ihrem Urlaubsort aus Postkarten an die Bundestags- und Europaabgeordneten ihres Wahlkreises zu schicken. Damit will der Verein gegen den Beschluss der Ratsversammlung der Europäischen Union vom Mai protestieren, nach dem Patente auf Software grundsätzlich möglich sind. Auf

Der Münchner Verein FFII (Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur) fordert die Gegner von Softwarepatenten dazu auf, von ihrem Urlaubsort aus Postkarten an die Bundestags- und Europaabgeordneten ihres Wahlkreises zu schicken. Damit will der Verein gegen den Beschluss der Ratsversammlung der Europäischen Union vom Mai protestieren, nach dem Patente auf Software grundsätzlich möglich sind.
Auf einer speziellen Website hat der FFI Links zu den Adressen der Parlamentarier sowie Beispieltexte online gestellt. Empfohlen werden Formulierungen wie ‘”Bitte setzen Sie sich gegen Softwarepatente ein, denn sie gefährden unseren Mittelstand!” oder “Schlechter Rat wird teuer. Stoppt Softwarepatente”. Außerdem rät der Verein, die Parlamentarier persönlich anzusprechen und “nicht zu kalt” auf sie zuzugehen.

Im englischen und französischen Sprachraum wird die Postkarten-Aktion von der AEL (Association Electronique Libre) organisiert. Nach Recherchen des FFII wurden in der EU bislang etwa 30.000 Patente auf Software erteilt. Das entbehre jeglicher rechtlicher Grundlage, hieß es. Das Europaparlament entscheidet im Herbst über die Zukunft der Softwarepatente.