Viren und Würmer gefährlicher als interne Mitarbeiter

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Das Risiko “Viren und Würmer” ist bei knapp der Hälfte aller IT-Verantwortlichen derzeit das wichtigste Risiko, gefolgt von “internen Mitarbeitern”.

Das Risiko “Viren und Würmer” ist bei knapp der Hälfte aller IT-Verantwortlichen derzeit das wichtigste Risiko, gefolgt von “internen Mitarbeitern”, die bewusst oder unbewusst zu Sicherheitsproblemen führen könnten. Das hat eine Befragung der Meta Group ergeben. Das Marktforschungsinstitut hat dabei Unternehmen aufgefordert, das wichtigste Sicherheitsrisiko zu benennen.
Die Bedrohung mit Malware wie Würmern oder Viren liegt hier mit 45 Prozent deutlich an der Spitze des Rankings. Ihren eigenen Mitarbeitern misstrauen noch 20 Prozent der Befragten. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein seitens Nutzern oder Administratoren ist noch für etwa sechs Prozent die größte Bedrohung.

Nur wenige Prozentpunkte hinter dem mangelnden Sicherheitsbewusstsein folgen gezielte Angriffe von Hackern (5,7 Prozent). Für 3,3 Prozent stellen Spam-Mails die Hauptbedrohung dar. Datenlecks, Spyware oder Trojaner sowie nicht näher spezifizierte externe Risiken nannten jeweils 1,4 Prozent der Unternehmen auf die Frage der Meta-Group: “Was ist ihrer Meinung nach das größte Sicherheits-Risiko?” Knapp fünf Prozent der Unternehmen konnten sich nicht entscheiden und antworteten: “weiß nicht”. Die Marktforscher glauben, dass das Sicherheitsrisiko WLAN, das derzeit 0,9 Prozent ausmacht, in Zukunft noch weiter nach oben rücken könnte. Für die Untersuchung wurden 207 Unternehmen befragt.