Cisco führt zwei Standards in einem Switch zusammen

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Der Netzwerkausrüster Cisco hat zwei neue Produkte vorgestellt, die es den Anwendern leichter machen sollen, Storage-Umgebungen über weite Distanzen zu verbinden.

Der Netzwerkausrüster Cisco hat zwei neue Produkte vorgestellt, die es den Anwendern leichter machen sollen, Storage-Umgebungen über weite Distanzen zu verbinden. Vor allem für das so genannte ‘Desaster Recovery’, die Datenerhaltung im Katastrophenfall, eigneten sich die beiden neuen Switches, heißt es US-Medienberichten zufolge.
Demnach wird der Switch 9216 von dem Modell 9216i abgelöst. Damit lassen sich die Daten kopieren und an verschiedene Standorte weiterleiten. Anschließend kann dann von jedem dieser Standorte wieder auf die Daten zugegriffen werden. In das Chassis 9216i passen Steckkarten mit bis zu 14 Fibre-Channel-Ports mit bis zu 2 GBits sowie 2 Ethernet-Steckplätzen mit bis zu 2 GBits. Der Switch unterstützt damit sowohl iSCSI (Internet Small Computer System Interface) als auch FCIP (Fibre Channel over Internet Protocol). Die Karten sollen zudem den Verlust von Datenpaketen bei der Übertragung in WANs (Wide Area Netwokr) minimieren. Die Ingenieure bei Cisco wollen den Verlust auf unter 0,1 Prozent über einen Weg von 400 Kilometern gesenkt haben.

Analysten scheinen sich jedoch einig zu sein wie selten, dass die Konkurrenten McData und Brocade – trotz einiger technischer Vorteile der neuen Switches – nicht sonderlich betroffen sein werden. Die Anwender werden wegen des hohen Preises für die Cisco-Produkte weiterhin bei den Wettbewerbern einkaufen, erklärten verschiedene Analysten in US-Medien.