Mars-Roboter werden zu Formwandlern

Enterprise

Viele werden sich noch an Odo erinnern, den Formwandler aus ‘Deep Space Nine’, der konnte sein Erscheinungsbild ändern in was immer er wollte.

Viele werden sich noch an Odo erinnern, den Formwandler aus ‘Deep Space Nine’. Der konnte sein Erscheinungsbild ändern in was immer er wollte und geschlafen hat er in einem handelsüblichen Eimer, als Wasser. Das entspannte ihn, weil menschlich auszusehen für ihn so wahnsinnig anstrengend war.
Eine derartig wandlungsfähige Spezies versuchen gerade US-Forscher zu entwickeln und den Mars-Robotern unterzujubeln. Die Fahrzeuge sollen sich auf der Oberfläche des Planeten besser bewegen und nicht von Hindernissen an der Weiterfahrt gehindert werden können. Ihre Aggregatszustände können sie, so der Plan, zwar nicht ändern. Es soll jedoch möglich sein, dass sich einzelne Teile des Fahrzeugs abspalten und eigenständig bewegen, falls es sonst nicht an einem Hindernis vorbei kommt. Nach Bewältigung des Hindernisses sollen sich die bis zu 100 möglichen selbstständigen Module wieder in den Verbund einfügen.

Das Ganze funktioniert auf der Basis von Algorithmen. Typischerweise wird ein Algorithmus durch eine endliche Folge von Anweisungen beschrieben, die nacheinander ausgeführt und oft in festgelegter Weise wiederholt werden, beschreibt die Enzyklopädie Wikipedia den Vorgang. Am Dartmouth College in New Hampshire werde die Realisierung der Formwandler gerade entwickelt, meldet der ORF.

Wie schwierig es ist, Formwandler, die alles sein können, unter Kontrolle zu bringen hatte Deep Space Nine schon erahnen lassen: Die ‘Gründer’, wie die Herrscher des Dominion und eben Formwandler auch genannt wurden, säten Hass unter den Völkern und zettelten Kriege an, indem sie sich in Führungskräfte der jeweiligen Wesen verwandelten. Eine Kontrolle derer war nicht möglich. Noch steckt der modulare Mars-Roboter ja Gott sein Dank in der Entwicklungsphase. Ich wollte es nur schon mal angesprochen haben, wohin das führen kann, sonst heißt es wieder: “Uns hat ja keiner gewarnt …”.