Microsoft und Autodesk öffnen sich die Schatzkammern

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Microsoft und Autodesk, US-Hersteller von Design- und Konstruktionssoftware, räumen sich gegenseitig Nutzungsrechte für ihre Patente ein.

Microsoft und Autodesk, US-Hersteller von Design- und Konstruktionssoftware, räumen sich gegenseitig Nutzungsrechte für ihre Patente ein. Das teilten die Unternehmen mit. Damit werde die Zusammenarbeit auf die Bereiche Computer Aided Design (CAD), Data Management, Digital Effects, Digital Rights Management und Location Based Services ausgedehnt, hieß es.
Marktbeobachter sehen in dem Abkommen einen Versuch Microsofts, sein Know-how zu erweitern. Ähnliche Abkommen hatte Redmond mit Cisco, SAP und Siemens geschlossen. Wie US-Medien berichten, verhandelt Redmond gegenwärtig mit zehn Unternehmen über den Austausch geistigen Eigentums. In den nächsten fünf Jahren wolle Microsoft etwa 30 entsprechende Verträge schließen, hieß es.

Autodesk ist auf CAD-Software für Architektur, Bauwesen und Maschinenbau sowie Geografische Informationssysteme (GIS) spezialisiert. Das Unternehmen hat weltweit 3600 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2001/2002 einen Nettoumsatz von 947 Millionen Dollar. In Deutschland hat Autodesk nach eigenen Angaben 110 Angestellte.