Toshiba macht VoIP für kleine Unternehmen

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Mit einem maßgeschneiderten System für kleine und mittlere Unternehmen will sich Toshiba auf dem heiß umkämpften VoIP-Markt Anteile sichern.

Mit einem maßgeschneiderten System für kleine und mittlere Unternehmen will sich Toshiba auf dem heiß umkämpften VoIP-Markt (Voice over IP) Anteile sichern. ‘Strata CIX’ unterstützt bis zu 672 Ports und bietet eine integrierte Programmiersprache, mit der sich relativ leicht neue Anwendungen entwickeln lassen. Nach Angaben von Toshiba bietet das System 200 verschiedene Features.
Mit Hilfe der Programmiersprache ‘FeatureFlex’ könnten Anwendungen entwickelt werden, mit denen Daten aus dem Back-Office abgerufen und auf dem Bildschirm des Telefons gezeigt werden könnten. Mit Hilfe solcher Applikationen sei es auch möglich, Börsen- oder andere Daten zu sammeln oder ein individuelles Management für den Umgang mit wichtigen Anrufern festzulegen. Toshiba hofft, dass unabhängige Software-Entwickler die Programmiersprache nutzen werden, um neue Anwendungen für die Kunden zu entwickeln.

Strata CIX ist eigentlich für reine VoIP-Systeme gedacht, kann aber auch auf herkömmlichen Digital-Telefonen eingesetzt werden, so dass dem Anwender ein Mix aus beiden Technologien zur Verfügung steht. Die offizielle Markteinführung soll in den nächsten ein bis zwei Monaten stattfinden. Der Preis wird, je nach Ausstattung,  voraussichtlich bei 500 bis 900 Dollar pro Anwender-Station liegen.

Das System konkurriert dabei mit zahlreichen Produkten, unter anderem von Cisco Systems und Mitel. “Durch die Möglichkeit Features zu programmieren, bietet Toshibas System einiges an Flexibilität, das könnte das Produkt weit nach vorne bringen”, sagte IDC-Analyst Will Stofega. “Aber der Markt ist von einem extrem starken Wettbewerb gekennzeichnet und gerade kleine und mittlere Unternehmen sind äußerst preisempfindlich.”