Chip sucht Handy: Intel umschwärmt Nokia und Symbian

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Intel entwickelt Prozessoren für Smartphones, die mit Nokias Benutzeroberfläche ‘Series 60’ und dem Betriebssystem Symbian laufen.

Intel entwickelt Prozessoren für Smartphones, die mit Nokias Benutzeroberfläche ‘Series 60’ und dem Betriebssystem Symbian laufen. Darauf hat sich der Chiphersteller mit Nokia und dem Symbian-Konsortium geeinigt.
Danach tritt Intel Nokias ‘Series 60’-Entwicklergruppe bei. Der Chiphersteller entwickelt außerdem mit dem Symbian-Konsortium eine “Referenz-Plattform für eine neue Klasse von 3G-Geräten”.

Der Deal sei “gut für Intel, aber kein Blockbuster”, sagte David Wong, Analyst bei A.G. Edwards, der US-Zeitung Investor’s Business Daily. Intel habe bislang vor allem Speicherchips für Mobiltelefone abgesetzt. Dagegen habe das Unternehmen bei den Handy-Prozessoren nur einen geringen Marktanteil. In diesem Bereich könne die jüngste Vereinbarung Intel jedoch zu einem “schrittweisen Wachstum” verhelfen.

Laut Nokia-Sprecherin Laurie Armstrong ist nicht geplant, die Intel-Prozessoren “bald” in die Nokia-Handys einzubauen. Nokia und Intel arbeiten jedoch “eng zusammen”, hieß es.

Wie David Rogers, Intels Marketing Manager, dem Blatt sagte, würde es Intel “lieben”, von Nokia Aufträge für Handy-Prozessoren zu bekommen. Gegenwärtig werden die Nokia-Handys vor allem mit Prozessoren von ST Microelectronics und Texas Instruments bestückt.