Deutsche Vodafone krempelt Management um

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Mit einem kompletten Unternehmensumbau antwortet die britische Vodafone auf die wackelige wirtschaftliche Lage.

Mit einem kompletten Unternehmensumbau antwortet die britische Vodafone auf die wackelige wirtschaftliche Lage. Das heißt für die Abteilungen eine Verschlankung hinzunehmen und meist auch eine neue Führungsstruktur. Vor allem die regionalen Niederlassungen sollen umgestaltet werden.
Die Kernmärkte in Europa und Japan sollen jetzt auch in der internen Abstufung besser dastehen. Also hat der Chief Executive Officer, Arun Sarin, folgende Manager dem Recht ausgestattet, sich direkt an ihn zu wenden, ihm direkt zu berichten: Julian Horn-Smith wird einige europäische Länder und Niederlassungen in Afrika und Asien verantworten, der deutsche General Manager ist Jürgen von Kuczowski, Italien wird von Pietro Guindani geleitet, Großbritannien und weitere Niederlassungen in Asien und Südosteuropa sollen auch eine Aufwertung durch den direkten Zugang zum CEO erhalten.

So will das Unternehmen die Kommunikation verbessern und die Wege verkürzen, was zu besserem Kundenservice führen soll. Außerdem gibt es bei Vodafone jetzt auch die noch relativ wenig verbreite Funktion des Chief Marketing Officer, die von Peter Bamford ausgefüllt wird. Außerdem soll Julian Horn-Smith auch das neu bei Vodafone eingerichtete Business Development leiten. In dieser Funktion soll er die Partnernetzwerke neu und fester knüpfen, die Channel-Prozesse effektiver machen und geeignete regional angepasste Programme und Aktionen für die Produkte aufsetzen.