Analyst: Switch-Hersteller adressieren den falschen Markt

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Die Margen für Fibre Channel Switches sind unerfreulich. Aber zum Teil sind die Hersteller selbst mit schuld an dieser Misere.

Die Margen für Fibre Channel Switches sind unerfreulich. Aber zum Teil sind die Hersteller selbst mit schuld an dieser Misere. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Yankee Group: Eine Fokussierung auf den Mittelstand und kleinere Kunden macht keinen Sinn, sagen die Analysten.
Aber genau das sollen die Hersteller in den letzten Jahren als Ziel verfolgt haben. “Der Markt leidet sehr an dem anhaltenden Preiskrieg, den die Fokussierung auf kleine und mittelständische Kunden mit sich brachte”, heißt es in dem Report. Die Anbieter müssen demnach dringend damit aufhören, die kleinen Kunden direkt anzusprechen, der folgende Preiskampf sei tödlich. Viel eher sollten sie versuchen, ihre wenigen kleineren Produkte an Großunternehmen heranzutragen. Dort gebe es schließlich Abteilungen und Niederlassungen, Zweigstellen und ähnliches – das seien die richtigen Kunden für Fibre Channel Switches.

Dies hat vor allem damit zu tun, dass ein sich langsam entwickelnder Markt für Storage Area Networks zwar bei den Mittelständlern auftut, aber noch sehr viel Zeit braucht. Die echten Margen seien eher dort zu machen, wo schon dedizierte Speichernetze im Einsatz sind und vielerorts zusammengeführt werden müssen: in Großunternehmen. Das ist nach Meinung der Marktforscher der beste Absatzmarkt für die Switches.