F-Secure durchkämmt heterogene Umgebungen

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Der finnische Antiviren-Hersteller F-Secure hat ein Produkt vorgestellt, mit dem sich die Sicherheit in heterogenen Umgebungen über einen zentralen Zugriff verwalten lässt.

Der finnische Antiviren-Hersteller F-Secure hat ein Produkt vorgestellt, mit dem sich die Sicherheit in heterogenen Umgebungen über einen zentralen Zugriff verwalten lässt. Mit dem ‘Antivirus Linux Client’ und dem ‘Server Security’ können Administratoren von Linux-Umgebungen aus auf jedes Microsoft-basierte Sicherheitsprodukt zugreifen.
Damit soll es Linux-Anwendern genau so einfach gemacht werden, die Sicherheit im Unternehmensnetzwerk zu administrieren, wie das in einer Microsoft-Umgebung der Fall sei, teilte der Antivirenhersteller mit. “Derzeit gibt es noch nicht all zu viele Linux-Viren, nach denen man suchen könnte”, erklärte Mikko Hypponen, Director of Antivirus Research, “aber in gemischten Umgebungen, verlangen die meisten Admins, nach Windows-Viren auch unter Linux scannen zu können.”

Meist werde Linux eingesetzt, um Daten aus Dateisystemen oder Webservices in Windows-Anwendungen zu schaufeln. Während Linux selbst kaum von den Viren betroffen ist, könnte es dann doch dazu dienen, Viren auf Windows-Maschinen weiterzuleiten. “Daher”, so Hypponen weiter, “sollten alle Linux-Maschinen, die als Windows-Host dienen, über einen Windows-Virenschutz verfügen.”