Netapps Virtualisierung macht Speicher-Ressourcen Beine

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Network Appliance sieht sich mit dem neuen Release ihrer Plattform-Software ‘Ontap’ dem Ziel, Storage Grids zu realisieren, ein gutes Stück näher.

Network Appliance (Netapps) sieht sich mit dem neuen Release ihrer Plattform-Software ‘Ontap’ dem Ziel, Storage Grids zu realisieren, ein gutes Stück näher. Die Version Ontap 7G automatisiert die Zusammenfassung von Speicherressourcen in Datenpools.
Diese Virtualisierungsdynamik, wie sie Netapp nennt, bekommt Unterstützung von weiteren zwei Tools. ‘FlexVol’ ist das entscheidende von beiden. Die Funktion sorgt dafür, virtuelle Datencontainer zu schaffen und sie bei Bedarf umzustrukturieren. Sie soll die Beweglichkeit in den Vorgang bringen. ‘FlexClone’ kann die Datenpools doppeln. Den zweiten, geklonten Datensatz kann der Admin zu Testzwecken benutzen und so eine reale Unternehmenssituation simulieren. Zusätzliche Speicherkapazitäten verbraucht der zweite Pool nur, wenn mit den Daten gearbeitet wird und sie verändert werden.

Der Vorteil liegt vorrangig im Automatismus, den FlexVol gewährt. Sie soll den IT-Manager auf diese Weise vom komplexen Veraltungsaufwand der Speicherlandschaft entlasten, indem er im Vorfeld Policies definiert und den Rest die Software übernimmt. Sie reagiert dann selbstständig, falls mehr oder anders gelagerter Ressourcenbedarf herrscht.

Die Idee, Speicherressourcen allesamt in einem Pool zu sammeln und automatisch zuzuweisen, wo und wann es notwendig ist, verfolgt Netapp schon eine Weile. Mit Ontap 7G hat der Hersteller ein Stückchen Abstraktion geschaffen und sein Ziel weiterverfolgt, das mit dem Kauf von Spinnaker und dessen Virtualisierungssoftware sowie der hauseigenen Unified-Storage-Architektur begonnen hat.