Payback geht unter die Mobilfunkanbieter

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Kurz nachdem der Kaffeeröster Tchibo ein eigenes Angebot auf den Markt gebracht hat, mischt sich jetzt auch der Punktesammel-Service Payback in das Geschäft mit der Handy-Telefonie ein.

Auf dem deutschen Mobilfunkmarkt tobt ein erbitterter Preiskampf. Kurz nachdem der Kaffeeröster Tchibo ein eigenes Angebot auf den Markt gebracht hat, mischt sich jetzt auch der Punktesammel-Service Payback in das Geschäft mit der Handy-Telefonie ein. Das berichtet die Wirtschaftswoche und beruft sich dabei auf Insider, wonach das Angebot “noch preiswerter” sein soll als das Tchibo-Angebot von O2.
Mit 26,5 Millionen Kartenbesitzern ist Payback das größte Kundenbindungsprogramm in Deutschland. Nach Informationen des Blattes befinden sich die Verhandlungen mit den Mobilfunkbetreibern in der letzten Runde. Die besten Chancen auf den Zuschlag habe E-Plus, hieß es.

Payback kommt mit dem Angebot offenbar einem Kundenwunsch nach. In einer Umfrage gaben 54 Prozent der Kartenbesitzer an, dass sie ein Telekommunikations-Angebot im Payback-Programm vermissen. Tchibo bietet seit Anfang Oktober drei verschiedene Handy-Modelle mit Preisen zwischen rund 40 und 130 Euro an. Dazu gibt es nur einen Prepaid-Tarif mit einer einheitlichen Gebühr von 35 Cent pro Minute in jedes deutsche Fest- und Mobilfunknetz.