Neues Konsortium verteidigt die Open-Source-Idee

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Mehr als 60 Unternehmen haben sich jetzt zum ‘Open Source Consortium’ zusammengeschlossen und wollen somit die Diskussion um die Kosten einer Linux-Installation versachlichen.

Mehr als 60 Unternehmen haben sich jetzt zum ‘Open Source Consortium’ (OSC) zusammengeschlossen. Die Vereinigung will die Diskussion um die Kosten einer Linux-Installation versachlichen und daneben auch als unabhängiger Dienstleister für Open-Source-Projekte auftreten.
Das OSC will nach eigenen Angaben eine “proprietäre-Händler-freie” Stimme für alle Organisationen sein, die sich mit dem alternativen Betriebssystem auseinandersetzen. Mark Taylor, Executive Director des OSC, erklärte, das Konsortium werde vier verschiedene Dienstleistungen anbieten: strategische Beratung, Installationsberatung, Training und Support.

“Wir beschäftigen uns mit der Frage, ob proprietäre Händler mit der Ausbreitung von Open Source in Europa betraut werden können. Deshalb versuchen wir zusammen mit Behörden in Großbritannien und der Europäischen Union klare Richtlinien für diese Alternative zu entwerfen”, so Taylor. So sollen auch kleinere Service-Anbieter durch das Engagement der Gruppe gegenüber großen Unternehmen wie IBM oder Sun Microsystems zum Zuge kommen. “Wir wollen diesen Unternehmen einen Markt öffnen, zu dem sie bislang keinen Zugang haben”, fährt Taylor fort.

Zunächst gibt es diese Gruppe lediglich in Großbritannien. Aber “wir wissen, dass Frankreich und Deutschland unsere Aktivitäten beobachten”, weiß Taylor und er hofft, dass sich das Konzept auch auf andere Regionen übertragen lässt. Neben den 60 Linux-nahen Unternehmen von der Insel haben sich auch 400 Entwickler und Open-Source-Spezialisten der Vereinigung angeschlossen.