Ebay bekämpft Phisher mit eigenem Mailservice

EnterpriseSicherheit

Ebay hat offensichtlich die Nase voll von Leuten, die die URL des Auktionshauses missbrauchen, um bei Kunden persönliche Informationen auszuspionieren.

Ebay hat offensichtlich die Nase voll von Leuten, die die URL des Auktionshauses missbrauchen, um bei Kunden persönliche Informationen auszuspionieren. Ein eigener Mailservice soll Ebay-Kunden helfen, echte von unechten Ebay-Mails zu unterscheiden. Dazu soll die Kommunikation personalisiert werden.
Die Initiative ist vor allem zum Schutz der Kunden ins Leben gerufen worden. Die werden immer häufiger Opfer von Phishing- und Spoofing-Mails. Dabei fälschen Betrüger Mailadressen und geben sich beispielsweise als Auktionshaus aus. Der getäuschte Kunde soll dann aus verschiedenen Gründen Kreditkartennummern oder andere persönliche Informationen preisgeben. Als Gründe werden häufig Systemfehler oder Probleme mit der Datenbank angeführt, die in Wirklichkeit nicht bestehen. Weil der Kunde aber nicht weiß, dass die Adresse gefälscht ist, sitzt er dem Betrug auf.

Branchenkenner vermuten, Ebay könnte mit der Mailbox-Idee einen Trend eingeläutet haben. Die Idee könnte ein Weg sein, dem Kunden die Preisgabe wichtiger Daten an Datendiebe zu ersparen. Zu viele Unternehmen mussten in der jüngeren Vergangenheit mit unzufriedenen Kunden umgehen, die zuerst den ‘Absender’ für den Betrug verantwortlich gemacht hatten. Im Bankensektor denkt man schon eine Weile über Alternativen nach, Kunden vertrauenswürdige Mails zu schicken.