Mobilfunkindustrie einigt sich auf DRM-Standard

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Die Mobilfunkindustrie hat sich auf einen Standard für den Schutz digitaler Inhalte (DRM, Digital Rights Management) geeinigt.

Die Mobilfunkindustrie hat sich auf einen Standard für den Schutz digitaler Inhalte (DRM, Digital Rights Management) geeinigt. Fünf DRM-Unternehmen haben beschlossen, ihre Patente zum Schutz digitaler Inhalte auf Handys in einen gemeinsamen Pool einzubringen.
Der Pool wird von dem Unternehmen MPEG LA verwaltet und bildet die Grundlage für den ‘DRM 1.0 Standard’ der ‘Open Mobile Alliance’ (OMA), einer Vereinigung von Telefonherstellern und Mobilfunkgesellschaften. Bei den fünf DRM-Unternehmen handelt es sich um Contentguard, Intertrust, Matsushita, Philips und Sony.

Marktbeobachter zeigten sich besonders von der Teilnahme Contentguards überrascht. Das DRM-Unternehmen gehört Microsoft und Time Warner. Die EU-Kommission verdächtigt Contentguard, sich auf dem DRM-Markt eine Monopol-Stellung verschaffen zu wollen.

Wie MPEG LA mitteilte, ist der DRM-Standard der OMA gebührenpflichtig. Telefonhersteller zahlen pro Handy einen Dollar. Für Content-Anbieter, die ihre Inhalte schützen lassen wollen, belaufen sich die Gebühren auf ein Prozent des Verkaufspreises eines Gerätes.