AMD macht Chip-Schachteln sicherer

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Mit einem neu entwickelten Hologramm-Aufdruck will der Chiphersteller AMD Prozessorverpackungen sicherer machen.

Mit einem neu entwickelten Hologramm-Aufdruck will der Chiphersteller AMD Prozessorverpackungen sicherer machen. Die Kunden könnten damit PIB-Produkte (Processor-in-a-Box) einfacher identifizieren und damit sicher sein, ein Original zu kaufen. PIB-Angebote sind vor allem bei Systemintegratoren beliebt, die flexibel sein wollen und ihre benötigten Komponenten selbst auswählen und zusammenbauen.
Als ‘Boxed Prozessoren’ stehen der Athlon 64 FX, der Athlon 64, der Sempron und der Opteron zur Verfügung, das Hologramm befindet sich jeweils in der linken unteren Ecke der Verpackung. “Als weltweit tätiger Distributor begrüßt Avnet sämtliche Aktivitäten seiner Lieferanten, die es den Kunden erlauben, Originalprodukte einfach und schnell zu identifizieren”, sagte Raj Suman, der beim AMD-Distributor Avnet für das Produktmarketing in Europa verantwortlich ist.

Das Hologramm besteht aus einer dreidimensionalen Darstellung des AMD-Logos. Je nach Blickwinkel sind zusätzlich bis zu vier Punkte sichtbar. Damit würden Fälschungen extrem schwierig, hieß es. Mit Kundentrainings und Prospektmaterial sollen die Anwender über das neue Sicherheitsmerkmal informiert werden.

Vergangene Woche war AMD in die Schlagzeilen geraten, nachdem eine chinesische Zeitung berichtet hatte, dass möglicherweise bis zu einer Million gefälschte AMD-Chips nach Deutschland und Taiwan gelangt seien. AMD dementierte jedoch den Bericht – man habe keine gefälschten Chips auf dem deutschen Markt entdeckt.