Koordinaten des Körpers sind der Spaßfaktor beim Shopping

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Eine coole Jeans, ein perfekt sitzendes T-Shirt – dann weiß man, der Einkauf hat sich gelohnt.

Eine coole Jeans, ein perfekt sitzendes T-Shirt – dann weiß man, der Einkauf hat sich gelohnt. Vergessen sind die Stunden, die für die Suche dieser wie angegossen passenden Klamotten drauf gegangen sind. Schneller könnte es gehen, wenn ein jeder die exakten Koordinaten des eigenen Körpers immer bei sich tragen würde, und im Geschäft findet die Verkäuferin das richtige Kleidungsstück.
Was hier in der Theorie so verlockend klingt, soll bald Wirklichkeit werden. Statt für maßgeschneiderte Körperbedeckungen ein Vermögen auszugeben erfand Suran Goonatilake eine Lösung namens ‘Bodymetrics’. Der Kunde steigt in einen übergroßen Scanner, der ihn mit Licht bestrahlt. Anhand der Lichtreflektionen des Körpers erstellt das Gerät eine exakte datenbasierte Kopie, von der Hüfte, den Beinen und so weiter.

Die Ergebnisse haben so manchen Designer sogar schon so weit gebracht, seine Kollektionen zu ändern und auf die aktuellen ‘Standardmaße’ anzupassen. Ein britischer Designer beispielsweise kreierte eine neue Jeans, dank Biometrics, berichtet der Nachrichtensender CNN in seiner Online-Ausgabe. 

Ein Unternehmen hat die Technologie für seine ganz eigene Angebotspalette überarbeitet. Der ‘T-Bra’ ist ein mobiles Gerät zur Erkennung von Brustgrößen. Frauen können so zu Hause ihre BH-Größe genauestens ermitteln. Eingegeben in eine Suchmaske auf der Webseite des BH-Anbieters, ermitteln die Daten die passenden Modelle der Firma.

Biometrics hat auch eine dunkle Seite: Ganz nebenbei ist herausgekommen, dass sich der Umfang der weiblichen Taille in den letzten 50 Jahren um 16,5 Zentimeter erhöht hat. Aber das, wie gesagt, nur nebenbei.