Honeycomb soll Speichern intelligenter machen

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Die Vergleichbarkeit von IT-Produkten liegt zwar oft nur im Auge des Herstellers, aber Sun will die Nähe seines Speichers zu EMCs vielfach verbauter Linie ‘Centera’ auch nachweisen.

Die Vergleichbarkeit von IT-Produkten liegt zwar oft nur im Auge des Herstellers, aber Sun will die Nähe seines Speichers zu EMCs vielfach verbauter Linie ‘Centera’ auch nachweisen. Das ‘Honeycomb’ genannte Produkt für dauerhafte Datenspeicherung ist laut Chief Technology Officer Chris Woods eine Speichermaschine, die Serial ATA “ganz neu” machen soll.
Woods sagt, das Produkt verwende ebenso wie Centera prorietäre APIs (Schnittstellen, Application Programming Interface), um die anderen Systemteile anzusprechen. Bei Honeycomb komme aber im Unterschied zu der EMC-Technik eine verteilte Search Engine zum Einsatz. Nutzer könnten somit ihre Kapazitäten viel einfacher erweitern, neue Bausteine hinzufügen und die Rechenleistung bei Bedarf linear hochfahren.

Die 8 bis 12 Serial ATA (SATA)-Laufwerke je Speichermodul haben zusätzlich zu neuer Software auch noch etwas “Intelligenz” an Bord. Ausgestattet mit je zwei embedded Prozessoren kann das Betriebssystem neue Module selbständig erkennen und konfigurieren. Der Admin muss neue Module also nicht mehr manuell einpassen.

Damit die Erweiterung des Systems aber auch über die Technikgrenzen hinweg funktioniert, “verteilt” sich die Leistung des neuen Moduls. Laut Woods geschieht dies während dieses maschineninternen Kommunikationsprozesses. Die Honeycomb-Technik soll freien Speicherplatz “erkennen” und ohne Eingreifen selbständig ansteuern können. Im dritten Quartal, so der CTO, rechnet Sun mit der Marktreife. Bis dahin könnte aber vielleicht EMC schon die angesprochenen Techniken für den Centera beherrschen.