Externe Mail Archivsysteme bleiben nicht mehr außen vor

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Um die Daten aus dem geschäftlichen E-Mail-Verkehr nicht zu verlieren greifen die Anwender inzwischen nach einer Reihe von Lösungen, die nicht nur von großen Anbietern wie Opentext kommen.

Um die Daten aus dem geschäftlichen E-Mail-Verkehr nicht zu verlieren greifen die Anwender inzwischen nach einer Reihe von Lösungen, die nicht nur von großen Anbietern wie Opentext kommen. Diese Produkte müssen aber an die Umgebung auf dem Server angepasst sein. Deshalb bietet das Unternehmen Group Technologies seine neue Suite für das ‘E-Mail Lifecycle Management’ (ELM) in zwei Versionen an.
Es gibt die ‘iQ.Suite 8’ für Lotus Domino und die ‘iQ-Suite 5’ für Microsoft Exchange / SMTP. Beide Ausgaben können nach Herstellerangaben die E-Mails sowohl prüfen als auch genau klassifizieren und sicher aufbewahren. Dafür sorgen entsprechende Software-Module, die durch Verschlüsselung, Antivirus, Spam-Abwehr und Organisationswerkzeuge ergänzt werden.

Neu ist demnach auch die Möglichkeit, sogar externe Mail-Archive über die Anwendung ‘iQ.Suite Bridge’ an die E-Mail-Plattform anzukoppeln. Das soll die Bearbeitung auch über entfernte Locations hinweg zu einem durchgehenden Geschäftsprozess machen.

E-Mail-Archivierung über einen längeren Zeitraum hinweg (ELM) ist ein Muss für börsennotierte und auch andere Unternehmen, seit vor einigen Jahren die Skandale um die Buchhaltungsfälschung der Firmen Enron und Worldcom für Aufsehen sorgten. Seitdem haben sich die Steuerprüfer und Finanzämter eine ganze Hydra an Bestimmungen ausgedacht, die dem Aufgabenkomplex der Compliance angehören. Sie sollen die Finanzen der IT-Firmen auch buchhalterisch und steuerlich in die Neuzeit katapultieren.