Microsofts Pläne für den Office-Upgrade

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Bei Office ist sich Microsoft selbst der größte Konkurrent, bei den Kunden graben nämlich ältere Versionen der Büro-Software den aktuellen Veröffentlichungen das Wasser ab.

Bei Office ist sich Microsoft selbst der größte Konkurrent. Bei den Kunden graben nämlich ältere Versionen der Büro-Software den aktuellen Veröffentlichungen das Wasser ab. Mit dem ‘Projekt Elixier’, einigen zusätzliche Funktionen für die Software-Suite, will Microsoft Upgrade-müde Anwender zum Kauf neuer Lizenzen bewegen.
Einige zusätzliche Felder sollen zum Beispiel in Outlook, dem Mail- und Kontakt-Programm der Office-Suite, für Funktionen sorgen, die eigentlich eine Domäne von Customer Relationship Management Software (CRM) sind, wie zum Beispiel von Siebel, Oracle oder SAP. So werde das Microsoft-Mail-Programm neben der Adresse auch verkaufsrelevante Daten angezeigt.

Direkt Profit will Microsoft aus dem Projekt jedoch nicht schlagen. Ein Sprecher erklärte in US-Medien, die Features werden nur für Office 2003 entwickelt. So hofft Redmond, doch den einen oder anderen Anwender zu einem Upgrade seiner altgedienten Programme zu bewegen. Doch auch Software-Rivalen, die mit einem spezialisierten CRM-Produkt auf dem Markt sind, könnte Microsoft Marktanteile abjagen. Die Konkurrenz von Open Office könnte mit diesem Angebot ebenso in Schach gehalten werden. Über solche Erweiterungen verfügt die freie Software bisher nicht.

Ohnehin hat Microsoft mit Office 12, der nächsten Version, die für 2006 erwartet wird, noch ehrgeizige Pläne. Andere Produkte will Microsoft noch intensiver in die Büro-Software integrieren und der Hersteller will dann auch die Software mehr als Gesamt-Plattform verstanden wissen. Begonnen hat es mit XML-Support in Excel 2002. In Office 2003 hat Microsoft dann mit InfoPath, mit dem Dokumente zwischen verschiedenen Anwendungen hin und her portiert werden können, die Voraussetzungen für das Projekt Elixir geschafften.