HP startet mit neuen Business-Notebooks durch

Management

Neue Modelle sollen Hewlett-Packard helfen, im Notebook-Bereich wieder als Mitspieler geachtet zu werden.

“In unsere sieben neuen Business-Notebook-Modelle sind Hunderte von Patenten eingeflossen, das Ergebnis siegt bei der Innovation nach Punkten”, so Stephan Wippermann, Geschäftsführer und Vice President der neuen Personal Systems Group Deutschland bei Hewlett-Packard (HP). Die Modelle sollen HP helfen, im Notebook-Bereich wieder als Mitspieler geachtet zu werden.
Dafür sollen die Modelle ‘nx8220’, ‘nx6110’, ‘nc8230’, ‘nc4200’, ‘nc6120’, ‘nc6220’ und ‘nw8240’ sorgen, die in unterschiedlichen Konfigurationen und Abmessungen eines gemeinsam haben sollen: einen segmentspezifischen Aufbau nahe an den Bedürfnissen der Kunden. Die neuen Modelle verfügen ihm zufolge über Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit.

Wippermann sagt bei der Produktvorstellung in München: “Wir wissen, dass heute HP-Notebooks nicht sehr verbreitet sind – aber geben Sie uns mit der neuen Baureihe nur zwei Jahre, dann werden die anderen Notebook-Anbieter unsere Präsenz deutlich spüren.” Er will, dass HP an die Erfolge der Vergangenheit im Notebook-Bereich wieder anknüpft. “Vergangenes Jahr war beispielsweise unsere LineUp-Reihe nicht wettbewerbsfähig, aber mit den neuen Modellen werden wir wieder den Erfolg haben, den unsere Produkte verdienen”, sagt er. Also alles nur ein Vertriebs- und Marketingproblem?

Mitnichten, wenn man dem Geschäftsführer glaubt. HP werde auch in Zukunft nicht jeden Preiskampf mitmachen – im Geschäftskundenbereich machen das Dell und IBM beispielsweise -, sondern sich vielmehr durch Alleinstellungsmerkmale in technischer Hinsicht profilieren, sagt Wippermann. Gerade im B2B-Umfeld würden mangelnde Unterscheidungsmerkmale selten verziehen. Das weiß HPs Notebook-Sparte jetzt und das soll sich auch ändern.

Ingo Gassman, Director Commercial Portables bei HP, sagt: “Es ist schwer, auf die Produktoffensiven von Media Markt und ähnlichen Discountern zu antworten – deshalb wollen wir gar nicht die leichtesten und schicksten und schmalsten Notebooks bauen, sondern die Ansprüche an Akkulaufzeit, Robustheit und Sicherheit erfüllen, die Geschäftsreisende haben.” Als besonders innovativ bezeichnete er ein Reise-Akku, das einfach unter das Notebook aus der neuen Reihe geklemmt wird und für insgesamt 11 Stunden Batterielaufzeit sorgt – bei etwa 1,8 Kilogramm Gesamtgewicht. Die optimierte Festplattenlagerung – eines der Patente – sorgen Gassmann zufolge für deutlich weniger Anfälligkeiten der Notebooks, weil der Festplattenkopf fixiert ist und die gefürchteten Crashes nicht mehr so schnell auftreten. Ein lokales Backup & Recovery kann extra dazubestellt werden. Die von Partner Altiris eingebrachte Lösung soll Datenverlust verhindern. Futuristisch, aber praktisch anmutende Docking-Stationen mit Hot-Docking-Funktion im laufenden Berieb runden die Angebote ab.