Red Hat stürmt die Amtsstuben

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Immer häufiger findet sich auch in der öffentlichen Verwaltung das Open Source-Betriebssystem Linux.

Immer häufiger findet sich auch in der öffentlichen Verwaltung das Open Source-Betriebssystem Linux. Jetzt hat Red Hat, einer der größten Linux-Distributoren, einen eigenen Geschäftsbereich für den öffentlichen Dienst ins Leben gerufen. Paul Smith, der zuvor dem Bereich öffentliche Kunden bei dem Storage-Spezialisten Veritas leitete, steht ab sofort der Goverment Business Unit vor.
Vor allem auf Server-Ebene ist das quelloffene Betriebssystem in der Verwaltung wie auch in der Wirtschaft weit verbreitet. Zu den Kunden in den USA zählt Red Hat das Department of Energy, das Department of Homeland Security oder die National Oceanic and Atmosperic Adminstration, daneben Hunderte Kommunen. Vor allem für Web, Datenbanken und bei Hochleistungsrechnern wird die Software gerne einsetzt.

“Weltweit suchen Behörden nach sicheren Plattformen, um komplexe Informationssysteme zu managen und den Bürgern Dienstleistungen effektiver zur Verfügung zu stellen”, erklärte Mathew Szulik, Chairman und CEO von Red Hat. Mit der neuen Abteilung hofft er, noch weitere Kunden im öffentlichen Sektor gewinnen zu können. Die nächste Version des Red Hat Enterprise Linux werde zudem mit der Implementierung des Security Enhanced Linux auf Netzwerkebene sicherer gemacht.