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Bayern und Nordrhein-Westfalen stellen sich gern als E-Government-Supermen hin, aber jetzt will das Bundesland Hessen von sich reden machen.

Bayern und Nordrhein-Westfalen stellen sich gern als E-Government-Supermen hin, aber jetzt will das Bundesland Hessen von sich reden machen. Dafür will die Landesregierung mit viel Engagement und einer ungenannten Geldsumme sogar ein eigenes Kompetenz- und Lernzentrum für E-Government aufbauen.
Hilfe bekommen die Hessen dabei von dem IT-Dienstleister CSC, dessen deutsche Niederlassung CSC Ploenzke sich nun über den Neukunden freuen darf. Das E-Government-Entwicklungscenter (EEC) des Bundeslandes werden die Partner einer Mitteilung zufolge aber gemeinsam aufbauen und betreiben. Drei Jahre lang sind die Zuständigkeiten vertraglich geregelt.

Der Dienstleister liefert dabei Beratungs- und Entwicklungsleistungen. Hessen will das Zentrum nutzen, um die festen Strukturen in der Verwaltung aufzubrechen. Ressort- und behördenübergreifend sollen die Arbeitswege modernisiert werden. Dabei baut das Center auf den laufenden E-Government-Projekten auf und führt diese auf eine einheitliche Plattform.

Staatssekretär Harald Lemke, der Bevollmächtigte für E-Government und Informationstechnologie der Hessischen Landesregierung, erhofft sich greifbare Ergebnisse. Er hat bereits die ressortübergreifende Koordination der Informationstechnik in der hessischen Verwaltung angefangen. Diese Basis für die Umsetzung zukünftiger Online-Projekte der Verwaltung soll jetzt mit dem EEC ausgebaut werden.

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