RAID-Systeme bahnen sich den Weg zu privaten PCs

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Die Sicherheit größerer Datenmengen steht nicht mehr nur in Unternehmen im Vordergrund, da immer häufiger auch zu Hause PCs vernetzt sind und gemeinsam auf Festplatten zugreifen.

Die Sicherheit größerer Datenmengen steht nicht mehr nur in Unternehmen im Vordergrund. Weil immer häufiger auch zu Hause PCs vernetzt sind und gemeinsam auf Festplatten zugreifen, sollen die Bits und Bytes dort auch besser geschützt werden – mit einem RAID-System.
Den Weg von einer Business- zu einer Consumer-Lösung sind schon viele Techniken gegangen, angefangen beim Rechner selbst. Ein RAID-System (Redundant Array of Inexpensive – oder Independent – Disks) sorgt dafür, dass im Falle des Crashs einer Platte nicht alle Informationen verloren gehen, die dort gespeichert waren. Das erreicht man, indem der Datensatz je nach RAID-Level auf verschiedenen Platten gespiegelt wird. Fällt eine Platte aus, kann die Information anhand der redundanten Datenteile wieder hergestellt, komplettiert werden.

RAID ist in verschiedenen Stufen (Levels) verfügbar. Welche davon den Endverbraucher tatsächlich erreichen, ist auch eine Kostenfrage. Die Marktforscher von IDC sind sich aber sicher, dass die Technologie in die Haushalte einziehen wird. Sie machen es jedoch abhängig davon, ob die Hersteller es schaffen, die doch komplizierte Technik für den Consumer verständlich und nachvollziehbar zu machen. Wann es soweit sein wird, ist noch nicht klar. In den Augen der Analysten müssen noch wesentliche Fragen geklärt werden wie beispielsweise: Was muss sich ändern, damit RAID ‘massentauglich’ wird?