HP-Speicherkunden mit neuer Hoffnung nach CEO-Weggang

Management

Analysten haben den Weggang von Hewlett-Packards CEO Carleton Fiorina zuhauf kommentiert und zu einem Split-up der einzelnen Bereiche geraten.

Analysten haben den Weggang von Hewlett-Packards (HP) CEO Carleton Fiorina zuhauf kommentiert und zu einem Split-up der einzelnen Bereiche geraten. Die Mitarbeiter sehen einem Wechsel an der Spitze eher gelassen entgegen. Auch die Kunden befürchten keine starken Veränderungen – einzig die Speicherkunden des Konzerns hegen Hoffnung, dass Bewegung in die Geschäfte kommen könnte.
Sie versprechen sich etwas davon, dass der Interims-CEO Bob Wayman bei Amtsantritt sagte: “Storage hat Marktanteile verloren und wir sind in Fragen der Produkt-Roadmap sehr weit zurückgefallen.” Diese Kritik soll nun zu neuen Impulsen führen, hoffen die Kunden.

US-Medien berichten darüber, dass die Innovation aber nicht nur in HPs Speicherabteilung etwas angestaubt oder gar nicht mehr sichtbar gewesen sei. HP habe sich an der technologischen Entwicklung beteiligt wie ein am Lenkrad eingeschlafener Autofahrer, zitiert die US-Presse eine offenbar verbreitete, kritische Formulierung von Kunden. Aus dem Marktforschungsunternehmen Enterprise Storage Group heißt es, HP habe aber eine große installierte Basis und sollte versuchen, diese mit mehr Fachkräften und Forschung auszubauen.

Daneben sind die Kunden der anderen HP-Bereiche – also Services, PCs und Drucker sowie aus dem Serverumfeld – unbeeindruckt. So wird beispielsweise die Stadt Washington ihre HP-PCs nicht entfernen, nur weil Dell und IBM ein Angebot eingereicht haben. Hektische Kundenbewegungen weg von HP sind laut Analysten nicht zu erwarten.