Sparkassen setzen auf dezentralen IT-Betrieb

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Die Sparkassen haben offenbar genug von ihren IT-Kosten und der damit verbundenen Arbeit.

Die Sparkassen haben offenbar genug von ihren IT-Kosten und der damit verbundenen Arbeit, und so geht die Sparkasse Hannover voran: 3500 IT-Arbeitsplätze sollen fortan komplett von Dienstleistern verwaltet werden. Der Services-Anbieter Computacenter hat außerdem die Aufgabe erhalten, weitere Niederlassungen für das Angebot zu gewinnen.

Potentiell 180 Sparkassen in Nord- und Ostdeutschland sowie im Saarland könnten es dann sein, die sich von Computacenter und dem Sparkassen-IT-Dienstleister FinanzIT die Systeme erweitern und betreuen lassen. Die Dienstleistung umfasst die Verwaltung, Überwachung und den Vor-Ort-Service in den Filialen. Dabei soll Computacenter als Generalunternehmer auftreten, während die langjährigen Erfahrungen von FinanzIT als Systemhaus in der Sparkassenwelt unverzichtbar sind.

Bei der Sparkasse Hannover sieht die Umsetzung so aus, dass vom 1. September dieses Jahres an für die nächsten fünf Jahre der gesamte IT-Betrieb, inclusive Patching und Updates, Umzüge und Nutzerverwaltung bei den Services-Anbietern liegt. Dazu gehören auch die Server, das Netzwerk, das die einzelnen Institute miteinander verbindet, sowie die komplette Datenverwaltung. In Zeiten von Basel II und weiteren Compliance-Richtlinien, an die sich die Finanzdienstleister anpassen müssen, hoffen die Services-Partner auf guten Absatz ihrer Leistungen.