Radware mit VoIP-Unterstützung über drei Layer hinweg

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Der Hersteller wirbt mit mehr Hochverfügbarkeit, besserer Skalierbarkeit und mehr Sicherheit bei DDoS-Angriffen.

VoIP-Switching kommt jetzt in die Applikationsinfrastruktur. Der Hersteller von Netzwerk-Lösungen für Serviceprovider und Unternehmen, Radware, hat die Reihe ‘Web Server Director’ um die Fähigkeit, über die Layer 4 bis 7 hinweg zu arbeiten, erweitert. Damit kommt für die Kunden mehr Zuverlässigkeit in der Netzwerkleistung bei Voice over IP (VoIP) ins Haus.

Der Hersteller wirbt mit mehr Hochverfügbarkeit, besserer Skalierbarkeit und mehr Sicherheit bei DDoS-Angriffen. Dies sei durch den serienmäßigen Einbau des Sicherheitsprotokolls Session Initiation Protocol (SIP) gewährleistet. Das SIP gilt zwar als Standardverschlüsselung bei IP-Anwendungen wie VoIP, ist aber noch nicht sehr weit verbreitet. SIP soll im Web Server Director durchgängige Performance bei Sprach- und Datendiensten bringen.

Dabei überwacht das Radware-Produkt die Sessions in unterschiedlichen Anwendungen und kontrolliert den Betrieb des SIP-Servers. Es kann einer Mitteilung zufolge sogar auf den Ausfall eines SIP-Servers reagieren. Dabei leitet es den Datenverkehr automatisch zu anderen verfügbaren Servern weiter, SIP-Sitzungen werden dabei aber aufrecht erhalten, die Signalpakete eines Anrufs werden zum gleichen SIP-Server gesendet. So will Radware besonders Kunden mit Anforderungen im Billing-Bereich für VoIP die Angst vor verlorenen Datensätzen nehmen.