Sony will Kopieren von CDs schwieriger machen

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Der japanische IT-Konzern Sony will jetzt offenbar dem Druck der Musik- und Film-Lobby folgen und die Gangart verschärfen.

Nachdem der japanische IT-Konzern Sony sich mit Kopierschutztechniken für CDs schon einen Namen gemacht hat, will das Unternehmen jetzt offenbar dem Druck der Musik- und Film-Lobby folgen und die Gangart verschärfen. Eine neue Technik, als ‘Sterile Burning’ bekannt, soll Kopierschutzmaßnahmen noch wirkungsvoller machen.

Unter Sterile Burning versteht man eine Technik, die ein einmaliges Kopieren einer CD in ein CA-Format (Computer-Audio) erlaubt, aber Kopien von diesem Formaten aus nicht gestattet. Damit sollen kommerzielle CD-Inhalte vor Raubkopierern geschützt werden. Sony strebt an, Sterile Burning zu verwenden, um die CD insgesamt durch Sperrtechniken zu einem “sicheren Format” zu machen. Die derart gebrannten Silberscheiben sollen aber mit gängigen Standards kompatibel sein und laut Sony bei keinem der handelsüblichen CD-Player Abspielprobleme bereiten. Diese Hürde hatte in der Vergangenheit manche Kopierschutztechniken nicht erklommen.

Dabei soll der Sterile-Burning-Partner First4Internet, ein Anbieter von Kopierschutz für CD-Formate und einer der Pioniere der Security-Technik, helfen. Dieser Schachzug ist laut Reuters Teil einer größer angelegten Strategie des Konzerns, Kopierschutzmaßnahmen über mehrere Produktfelder hinweg zu ergreifen.