Sun liefert Grid-Computing im Set

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Bequemes Grid-Computing und ein Abo-Modell für Storage sollen Suns Quartalszahlen wieder auf die sonnige Seite bringen.

Einen ganzen Packen neuer Network-Computing-Produkte und Dienste hat Sun Microsystems jetzt vorgestellt. Neben einem Subskriptionsmodell für Storage-Dienste, dem neuen ‘N1 System Manager’ für die Hardware-Verwaltung, kündigt der Hersteller unter anderem Komplettpakete für Grid-Computing an.

Mit den neuen Produkten verfolgt das Unternehmen einen recht ehrgeizigen Ansatz: “Sun’s Service- und Produkt-Angebote lösen Probleme für jeden, vom IT-Manager bis hin zum CIO, indem sie es ermöglichen, von einem individuellen Datenzentrums-Modell auf ein standardisiertes Modell zu wechseln”, erklärte Scott McNealy, Chairman und CEO von Sun. Und das am besten noch als Abo-Service, wie etwa die neu vorgestellte ‘Java StorEdge’-Software, die in vier verschiedenen Suiten ebenfalls zu einem Subskriptions-Preis dargereicht werden.

Seit gut drei Monaten bietet Sun mit ‘Sun Grid’ Rechenpower für einen Dollar pro Prozessor und Stunde. Ziel ist, über eine Netzwerkverbindung beispielsweise Simulationen von Sun außerhalb des Firmennetzwerkes berechnen zu lassen. Derzeit entsteht zu diesem Zweck in London ein Grid-Zentrum.

Für alle, denen diese Art des Datentransportes zu heikel ist, oder ihre Daten – aus welchen Gründen auch immer – lieber im Hause belassen, liefert Sun das ‘Grid Rack System’. Das sind vorkonfigurierte und getestete Grid-fähige Rechner mit entsprechender Software, wie beispielsweise der ‘Grid-Engine’. Das Paket lasse sich dann angeblich leicht in IT-Infrastrukturen integrieren und ist ab etwa 77.000 Dollar zu haben, wie das Unternehmen mitteilte.

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