Dell wehrt sich gegen Spyware-Vorwurf

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Ein Programm, das der Computerhersteller Dell serienmäßig in einigen Versionen mitliefert, ist in Verruf geraten.

Ein Programm, das der Computerhersteller Dell serienmäßig in einigen Versionen mitliefert, ist in Verruf geraten. Der Hersteller wehrt sich mittlerweile gegen handfeste Vorwürfe, Spyware zu verbreiten. Da dies international geächtet, in einigen Märkten auch verboten ist, tritt Dell Computers jetzt an die Öffentlichkeit.

Das Suchhilfe-Programm ‘My Way’ habe nichts mit den bösartigen Spionageprogrammen zu tun, die jede Tastatureingabe und jede abgesurfte Seite der Nutzer registrieren und weitergeben können, hieß es. Dell teilt weiter mit, dass  die Desktops der Reihe ‘Dimension’ nach wie vor unbedenklich seien.

Einige Kunden hätten sich lediglich beschwert, dass die Performance der Rechner durch das Tool beeinträchtigt worden sei. Das Wort ‘Spyware’ will Dell gar nicht benutzen. Dem gegenüber stehen die Bedenken der Security-Softwarefirma Sunbelt. Hier sprechen Experten von einem potentiellen Privacy-Risiko, das mit dem Programm ins Haus komme. Dell-Sprecher wollen den Vorwurf nicht auf der Firma sitzen lassen. Außerdem sei es über die ganz normale Toolbar möglich, das Programm zu deaktivieren, sagen sie.