Der Security-Markt platzt aus allen Nähten

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Bereits seit einiger Zeit prophezeien Analysten eine Konsolidierungswelle auf dem geradezu explodierenden Markt für Security-Lösungen.

Bereits seit einiger Zeit prophezeien Analysten eine Konsolidierungswelle auf dem geradezu explodierenden Markt für Security-Lösungen. Doch wie die Londoner Messe Infosecurity Europe in dieser Woche gezeigt hat, scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein. Über 300 Aussteller stellten mehr als 120 neue Produkte vor – im Mittelpunkt standen dabei Antispyware-Lösungen, Patch-Management- und Compliance-Tools.

Gerade der Markt für Antispyware ist derzeit heiß umkämpft. So präsentierte SurfControl sein neues ‘Enterprise Threat Shield’, mit dem Unternehmen Spyware frühzeitig erkennen, bei Bedarf entfernen und sich künftig vor ihr schützen können. Gleichzeitig zeigte Blue Coat eine Gateway-Appliance, die Netzwerke mit zehn verschiedenen Identifizierungsmethoden vor Spyware schützen soll.

Weiteres Top-Thema der Messe waren Compliance-Regelungen wie Basel II in Europa oder Sarbanes-Oxley in den USA. Viele Unternehmen investieren inzwischen in Technologien, die es ihnen erleichtern sollen, dem Regel-Dschungel Herr zu werden. Vor allem entsprechende Management-Tools zur Einbindung von Außendienstmitarbeitern waren während der Messe der Renner.

Hinzu kamen eine Reihe mobiler Sicherheitsprodukte, wie zum Beispiel Kasperskys Antivirus-Lösung für Symbian-Handys. Auch InfoSecurity präsentierte sich mit einer Produktreihe zum Thema Mobile Security.

Und damit IT-Manager im immer schneller werdenden Rhythmus zwischen Lücke und Patch mithalten können, findet auch im Bereich Patch-Management-Lösungen derzeit ein regelrechter Wettlauf der Anbieter statt. So mancher IT-Manager wird deshalb am Ende seines Tages auf der InfoSecurity Europe sehnsüchtig darauf gehofft haben, dass sich der Markt endgültig konsolidiert.