WiFi-Nutzer angeblich von ‘WiPhishing’ bedroht

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Nachdem die WiFi-Anwender bereits ‘War Driving’ und ‘Evil Twins’ fürchten müssen, sollen sie jetzt auch vor ‘WiPhishing’ auf der Hut sein.

Nachdem die WiFi-Anwender bereits ‘War Driving’ und ‘Evil Twins’ fürchten müssen, sollen sie jetzt auch vor ‘WiPhishing’ auf der Hut sein. Dieses Kunstwort ist aus den Begriffen ‘WiFi’ und ‘Phishing’ zusammengesetzt. Erfunden hat es nach britischen Medienberichten Nicholas Miller, CEO von Cirond, einem Anbieter von Sicherheitssoftware für Netzwerke.

Was unter WiPhishing zu verstehen ist, stellt das Unternehmen ausführlich im Internet dar. Danach könnten sich Hacker zu Nutze machen, dass etwa 20 Prozent aller Heimnetzwerke mit den voreingestellten SSID-Einstellungen (Service Set Identifier) betrieben werden. Zudem hätten alle Hotspots bekannte SSIDs. Habe ein WiFi-Laptop einmal ein Netzwerk benutzt, verbinde es sich automatisch mit jedem Netzwerk gleichen Namens – und das eventuell auch ohne Wissen des Anwenders. Um ‘WiPhising’ handele es sich, wenn Hacker spezielle Laptops oder Hotspots aufsetzten, um die Nutzer ungesicherter WLAN-Zugänge in eine Falle zu locken.

Diese Definition rückt den Begriff ‘WiPhising’ in die Nähe des Begriffes ‘Evil Twins’, beim dem ein Hacker-Netz vortäuscht, das vom Anwender angewählte Netz zu sein. Ob es sich beim WiPhising um eine wirkliche Gefahr oder eine Marketing-Kampagne von Cirond handelt, muss sich derweil noch herausstellen. Bislang hat es laut Miller jedenfalls noch keine großangelegte WiPhising-Attacke gegeben.