SP1 für Windows Server 2003 bringt Ärger

EnterpriseSoftware

Knapp drei Wochen nachdem Microsoft das Service Pack 1 für Windows Server 2003 veröffentlicht hat, meldet Redmond jetzt mögliche Probleme.

Knapp drei Wochen nachdem Microsoft das Service Pack 1 (SP1) für Windows Server 2003 veröffentlicht hat, meldet Redmond jetzt mögliche Probleme, die durch das Update hervorgerufen werden können. Umfangreiche Teste hätten ergeben, dass unter dem Service Pack 14 Applikationen nicht mehr laufen – darunter sind auch Programme von Microsoft selbst.

Ähnlich wie das Service Pack 2 für Windows XP – das im vergangenen Jahr rund 50 Applikationen ins Stocken gebracht hatte – verursacht das SP1 für Windows Server 2003 Probleme bei einigen Server-basierten Anwendungen. Insgesamt hatten Microsoft-Experten 127 Applikationen auf dem SP1 getestet. “Ziel der Tests war es, sicherzustellen, dass der Funktionslevel der Server-Applikationen auf dem selben Niveau bleibt, wie bei Windows Server 2003”, heißt es dem entsprechendem Support-Dokument von Microsoft.

Zu den betroffenen Microsoft-Anwendungen gehören der ‘Exchange Server 2003’, der ‘Internet Security and Acceleration (ISA) Server 2004 Standard Edition’ und der ‘Systems Management Server 2003’. Auch einige Applikationen anderer Hersteller bringt das Update ins Stocken, darunter ‘Brightstor ARCserve Backup 11.0’ von Computer Associates und ‘Metaframe XPe FR3’ von Citrix.

Die komplette Liste mit den getesteten Applikationen und Lösungen für mögliche Fehlermeldungen hat Microsoft auf seiner US-Support-Seite veröffentlicht.