MCI-Übernahme: Qwest lässt nicht locker

Management

So leicht will der amerikanische Telekommunikationsanbieter Qwest sich nicht geschlagen geben.

So leicht will der amerikanische Telekommunikationsanbieter Qwest sich nicht geschlagen geben. Nur zwei Tage nachdem der Verwaltungsrat von MCI das Übernahmeangebot des Konkurrenten Verizon angenommen hatte, legt Qwest noch einmal nach.

So will Quest jetzt die Verizon-Offerte um 1,3 Milliarden Dollar überbieten. Der MCI-Verwaltungsrat hatte trotzt des niedrigeren Angebotes Verizon den Zuschlag gegen. Mit der Begründung, dass das Unternehmen in einer besseren finanziellen Verfassung sei.

Es scheint zwar unwahrscheinlich, dass MCI noch einmal seine Richtung ändert, doch erklärte der Vorstand, dass das neue Qwest-Gebot überprüft werde. Damit hat die MCI-Leitung noch bis 5. April Zeit, dann läuft das Angebot aus. In einem öffentlichen Brief an MCI-CEO Nicholas Katzenbach beschrieb Qwest-Chef Richard Netebaert seine Reaktion auf die Entscheidung von MCI: “Wir waren teilweise bestürzt, dass MCI sich nicht mit uns in Verbindung gesetzt hat, damit wir unser Angebot anpassen können.”