Grüne Grenze für Outlook- und IE-Schädlinge

EnterpriseSicherheit

Das US-Unternehmen GreenBorder hat ein neues Netzwerksicherheitsprodukt auf den Markt gebracht.

Das US-Unternehmen GreenBorder hat ein neues Netzwerksicherheitsprodukt auf den Markt gebracht, mit dem sich Rechner absichern lassen, auf denen Microsofts Internet Explorer oder Outlook laufen. ‘GreenBorder Professional Edition’ zwingt ungesicherte Inhalte in eine virtuell abgesicherte ‘Time-out-Umgebung’. Dort kann der Code – egal ob schadhaft oder nicht – zwar ausgeführt werden, jegliche eventuell nachfolgende Modifikation der Host-Programme wird jedoch vermieden. Hier liegt auch der Unterschied zu meisten anderen Sicherheitsprodukten.

Ziel ist es zu verhindern, dass Malware den lokalen Host verändert und andere gesicherte Host-Umgebungen oder Netzwerke angreift. Daher kommt auch der Name GreenBorder, mit dem eine sichere Zone beschrieben wird, deren Grenze nicht überschritten werden kann. Die “grüne Grenze” wird sozusagen um Outlook und den Internet Explorer gezogen und schützt sie so vor Inhalten, die aus ungesicherten Netzwerken kommen.

“Das vorbeugende Always-on-Prinzip von GreenBorder als Schutz gegen schadhaften Code ist effektiver als ein rückwirkender Ansatz, der auf Erkennung basiert”, sagte GreenBorder-CEO Drew Hoffmann. “Wegen der ständig wechselnden, unberechenbaren Natur von Internet-basierten Bedrohungen haben Unternehmen inzwischen eingesehen, dass der Wettlauf mit Hilfe von Patches niemals gewonnen werden kann.”