Japan droht Intel wegen unfairen Wettbewerbs

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Die japanischen Wettbewerbshüter wollen gegen den Halbleiterproduzenten Intel wegen Verstößen gegen das nationale Wettbewerbsrecht vorgehen.

Die japanischen Wettbewerbshüter wollen gegen den Halbleiterproduzenten Intel wegen Verstößen gegen das nationale Wettbewerbsrecht vorgehen. So habe der Hersteller versucht, den kleineren Konkurrenten Advanced Micro Devices aus dem Rennen zu werfen.

Wie aus Konzernkreisen verlautet, wird das japanische Kartellamt in den nächsten Tagen zu seinen Vorwürfen Stellung beziehen. Zudem wolle das Amt von Intel eine Änderung der Wettbewerbspraktiken gegenüber dem Konkurrenten erreichen.

Sollte sich das Unternehmen nicht auf die Vorschläge der Wettbewerbshüter einlassen, so würden gerichtliche Schritte eingeleitet. Bereits vor fast einem Jahr hatte die japanische Freihandelskommission Büros des Herstellers untersucht.

Auch die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen zum Beweis für unlautere Geschäftsmethoden herangezogen werden. Demnach soll Intel auf japanische PC-Hersteller eingewirkt haben, worauf diese den Intel-Prozessoren gegenüber denen von AMD den Vorzug gaben.